KAPAP, Krav Maga, Lotar

KAPAP ist vom eigentlichen Ursprung her eine Form der Kampfausbildung, welche auf die 1941 mit britischer Hilfe aufgestellte, erste offizielle (vor-)israelische Spezialeinheit Pal'mach (Plugot Machatz) zurückgeht. Die Ausbildung der Palmach wurde KAPAP genannt- Krav Panim l' Panim- wobei der Terminus Krav mit Kampf und Panim mit Gesicht übersetzt wird - also Kampf von Angesicht zu Angesicht. Mit Gründung der IDF (Israel Defense Force) bildete sie den Kern der dortigen Sondereinheiten.

Vom allumfassenden KAPAP bildeten sich im Laufe der Zeit andere israelische Nahkampfsysteme. Das bekannteste dürfte hierbei KRAV MAGA sein. Es etablierte sich dann der bei den israelischen Spezialeinheiten geläufigere Begriff LOTAR ("Lorhama Be Terror", übersetzt "Anti Terror Kampf"). LOTAR bezeichnet dabei vor allem eine spezielle Art des Trainings, welches die Akzente auf Dynamik und Realitätsbezogenheit legt. Ausdauer,- Stress,- und Aggressionsdrills bilden den Grundstein dieses modernen Trainingskonzepts. Integriert sind zudem Kurz- und Langwaffentraining, sowie eine intensive Ausbildung instinktbezogener Wahrnehmungs- und Reaktionsschemata.

KAPAP versteht sich als Übermenge zu diesen Systemen.

In den letzten Jahren wurde eine zivile Variante von KAPAP entwickelt und seit 2001 ist es als Selbstverteidigungskonzept für jeden zugänglich. Die Trainigskonzepte bilden die heute alltäglichen Gefahren und Konfliktsituationen ab.


Die Kapap ACADEMY wurde von Albert Timen gegründet, der in verschiedenen Spezial- und Anti-Terroreinheiten Israels diente. Albert ist einer der wenigen Sicherheitsexperten weltweit, der einen Selbstmordattentäter mit umgeschnallten Sprengstoffgürtel lebend festnehmen konnte.


Unsere erstklassige Ausbildung haben wir direkt bei Albert absolviert, der uns persönlich autorisiert hat, die KAPAP Academy in Hamm zu vertreten.